Lieblingsstories

Ach ja - die Liebe

Geschichten und Gedichte um die schönste Nebensache der Welt


Augen – Blick

Meine Augen, sie suchten,

sind auf Reisen gegangen

und mein Blick, dieser Schlingel

hat sich bei dir verfangen.

 

Hat sich dann auch sofort

bei dir eingeschmeichelt,

dich ganz zaghaft berührt

und dich zögernd gestreichelt.

 

Doch dann wurde er frech,

hat auf Lippen gerastet,

dich sehr unbrav umschlungen,

Körperformen ertastet.

 

Hat gelugt und geäugt,

dann geschaut und geschielt,

deinen Blick kontaktiert

und frech mit ihm gespielt.

 

Nun ist er verschwunden

Ich find’ ihn nicht mehr

Ist wohl bei dir geblieben

Und du gibst ihn nicht her.

 

So kann ich’s nicht ändern,

werd’ auch hier bleiben müssen

und zur Blickunterstützung

dich besinnungslos küssen.



Morgenstimmung

 

Es ist kalt. Verschlafen taste ich nach dir, doch dein Bett ist leer.

Es ist still. Der Tag ist kaum erwacht.

Ich stehe auf, suche nach dir. Du stehst auf der Terrasse, hast dich in eine Decke gehüllt. Du breitest die Arme aus, ich stelle mich nah zu dir. Jetzt wärmt die Decke uns beide. So stehen wir lange da, sehen, wie der Frühnebel sich langsam hebt.

Immer noch Stille, wir wissen wohl beide nicht, was wir sagen sollen. Vielleicht ist es die Morgenstimmung des Herbsttages, vielleicht auch die vergangene Nacht, die uns wieder zusammengebracht hat. Die uns gezeigt hat, dass wir zueinander gehören, ohne Wenn und Aber.

Ich zittere. Es ist kalt, trotz der Decke, trotz deiner Wärme. Du drückst mich an dich. „Lass uns hinein gehen.“ Deine Augen sind strahlend, heute Morgen mehr blau als grau und voller Liebe.




Wärme


Du dachtest wohl,

dass ich eingeschlafen wäre.

Legtest eine Decke über meine Schultern.

So fürsorglich und so vorsichtig.

Du umhülltest, wärmtest mich

mit dieser Geste.




Das Mädchen von damals

 

Sie:

Er war immer irgendwie da. Zwar im Hintergrund, aber durchaus vorhanden. Manchmal stellte sie sich vor, wie es wohl wäre: ein Treffen. Nach so langer Zeit. Ob sie ihn wohl erkennen würde? Ob er enttäuscht wäre? Schließlich hatten sie sich als junge Menschen gekannt. Nun waren beide schon länger als ein halbes Jahrhundert auf der Welt. In ihrer Erinnerung war er jung und sie konnte ihn sich nicht mit grauen Haaren und Falten vorstellen, falls er überhaupt noch Haare hatte. Woran war es damals gescheitert? Sie konnte es nicht einmal mehr sagen, hatte den ursächlichen Trennungsgrund vergessen. Sie war gegangen, ohne großartige Erklärung. Hatte ihm wehgetan, wissentlich und ohne Bedauern, hatte noch ein wenig mit ihm gespielt und ihn bis zum Schluss hoffen lassen. Sie war so jung gewesen, begierig das Leben auszukosten, nicht in der Lage sich fest zu binden. Er engte sie ein, klammerte. War eifersüchtig und besitzergreifend. So empfand sie es damals. Er sprach von einer gemeinsamen Zukunft, schleppte sie in Möbelhäuser, schaute sich Wohnzimmerschränke in Eiche rustikal an während sie vor sich hinträumte. Sie hatte kein Ziel, wollte Einzigartigkeit, Leben am Limit, alles, aber auf keinen Fall Bürgerlichkeit. Insgeheim machte sie sich über ihn lustig, ließ ihn reden. Verließ ihn, als er sie langweilte.

Lange, nachdem sie ihn verlassen hatte, kam das Gefühl des Verlustes. Der Gedanke „was wäre gewesen …“ nistete sich in ihrem Kopf ein. Doch da hatte sie schon die Enttäuschung gekostet. Hatte geliebt, war hintergangen worden. Unmerklich brauchten sich die Illusionen der Jugend im zermürbenden Alltag auf, waren plötzlich nicht mehr da, ließen sie bitter und müde zurück. Manchmal, wenn sie in den Spiegel schaute, sah sie das Mädchen von damals hinter der grauen Maske. Es lächelte verwegen und doch ein wenig unsicher. Manchmal lächelte sie zurück, doch meist war der Augenblick vorbei, bevor sie es richtig erkennen konnte.

Und wenn sie einfach versuchen würde Kontakt mit ihm aufzunehmen? Sie tat den flüchtigen Gedanken schnell ab, denn sicher bewohnte er inzwischen sein eichenes Wohnzimmer mit einer anderen Frau, war glücklich, hatte die Kinder, die er sich mit ihr wünschte.

 

Er:

Er hatte sie nie vergessen können, hatte sich zusammen mit ihr stark und unbesiegbar gefühlt. Wollte sie halten und für sie da sein. Machte Zukunftspläne, verstand nicht, warum sie einfach wegging, ihn tief verletzt allein ließ. Die Wunde war längst vernarbt, aber zuweilen schmerzte sie. Er hatte andere Frauen gehabt, konnte sich nicht mehr an alle erinnern. Nur ihr Gesicht kannte er immer noch in allen Einzelheiten, dachte manchmal an ihr schiefes Lächeln, wenn er über die gemeinsame Zukunft sprach.

Seine Ehe war gescheitert. Man hatte sich „im Guten“ getrennt ohne schmutzige Wäsche zu waschen. Doch wusste er, dass seine Frau niemals die Zuneigung bekommen hatte, die sie verdiente. Sie liebte ihn, doch war er nicht in der Lage zurückzugeben, was er von ihr empfing. Manchmal malte er sich aus, wie es sein würde, wenn er das Mädchen von damals wieder treffen würde. Ob er sie wohl erkennen könnte? Ob sie enttäuscht wäre? Es war so lange her, doch für ihn blieb sie ewig jung. Das eine oder andere Mal war er in Versuchung gekommen, doch die Bedenken ließen ihn schnell wieder vernünftig werden: Sicherlich war sie mit jemand anderem glücklich, führte das Leben so, wie sie es sich erträumte, hatte die Kinder, die sie sich mit ihm wünschte.

 

Sie:

Langsam, als wäre er zerbrechlich legte sie den Telefonhörer auf. Sie hatte es also gewagt! Der Drang ihn wieder zu sehen, mit ihm zu sprechen war plötzlich übermächtig geworden. Es stellte sich als ganz einfach heraus, denn er wohnte immer noch in der gleichen Stadt wie damals, stand sogar im Telefonbuch. Zögernd hatte sie seine Nummer gewählt, bereitete sich auf seine Stimme vor. Doch er nahm den Hörer nicht ab. Heute hatte sie es noch einmal versucht, hoffend und gleichzeitig ängstlich. Sein Sohn war an den Apparat gekommen und sie fragte nach ihm. Ein beklommenes Schweigen folgte. Dann kam die Antwort und die Worte hallten immer noch in ihrem Kopf wieder: „Zu spät. Es tut mir schrecklich leid, aber mein Vater ist ganz plötzlich verstorben.“ Sie lächelte, während sie das Salz ihrer Tränen schmeckte, denn jetzt würde er für sie immer jung bleiben.

 

 

Zerbrechlich

 

Mein Herz, es ist Dir anvertraut.
Mal klopft es leis, zuweilen laut
und in gewissen, stillen Stunden
wenn wir den Anderen gefunden,
dann bubbert es und fliegt Dir zu
gibt erst an Deinem Herzen Ruh. 

Dort fühlt es Sicherheit, Vertrauen
und will auf Deine Stärke bauen.
Drum fasse es behutsam an,
weil es so leicht zerbrechen kann.
Bewahr es gut, und gebe acht,
wie schnell ists Herz kaputt gemacht.

Denn schließlich weiß doch Frau wie Mann,
dass mans nicht reparieren kann.
Mag Lindenberg es auch besingen,
das Herz in eine Zwinge zwingen.
Zuletzt bleibt ein zerbrochenes Teil
-es wird durchs Kleben nicht mehr heil!

Doch will ich es dir trotzdem schenken
und nicht mehr an den Herzbruch denken.




Herbstblues

 

Verbissen versuchte ich die auf den Bodenplatten meiner Hauseinfahrt pappenden Blätter zusammenzufegen und schimpfte dabei kräftig vor mich hin. Heute war ein besonders trüber Herbsttag. Die Sonne hatte sich den ganzen Tag nicht blicken lassen. Dicke Regenwolken schienen alles zu erdrücken.
„Mist, es geht ja doch nicht!“ Frustriert stellte ich den Besen wieder in die Ecke und beschloss, die Aktion auf einen trockenen Tag zu verschieben.
Auch im Haus hatte sich Tristesse breitgemacht. Der Hund hob bei meinem Eintritt den Kopf, um ihn mit einem müden Seufzer wieder in seinem Körbchen zu vergraben. Selbst die Katze schaute mich unbestimmt vorwurfsvoll an.
„Das ist ja eine Stimmung hier“, grummelte ich und stellte das Radio an.
„Dieser Weg wird kein leichter sein“, scholl es mir entgegen. Dieser Song hatte mir heute wirklich gefehlt. Er passte zu meiner trüben Stimmung wie die Faust aufs Auge. Schon als junge Frau hatte ich diese Jahreszeit nicht gemocht und inzwischen, selbst im Herbst des Lebens angekommen, verabscheute ich sie von Herzen. Kein Wunder also, dass ich im Herbst regelmäßig den Blues bekam. Vielleicht würde ein wohltuend heißes Bad helfen, und zwar mit einem nach Sommer duftenden Badezusatz, den ich mir erst vor kurzem gegönnt und noch nicht ausprobiert hatte.

Ich ließ mich ins heiße Wasser gleiten und schloss mit einem wohlig entspannten Gefühl die Augen. Es duftete nach Lavendel und ein wenig nach Rosen. Erinnerungen wurden wach, gaukelten wie Seifenblasen durch mein Ich. Ließen mich für einen Wimpernschlag wieder jung sein, mich so fühlen wie in unserem Sommer.


Wie unbekümmert wir damals waren und wie dumm. Statt das Glück festzuhalten, ließen wir es durch die Finger gleiten, vergeudeten unsere Gefühle. Rieben uns, als die Tage kürzer wurden und die Blätter welkten, in ständigem Streit um Nichtigkeiten auf. Bemerkten nicht, dass vieles, wegen dem wir uns zerfetzten, nicht so wichtig war, verloren das Wesentliche aus den Augen: unsere Liebe und das Vertrauen, dass wir in unser Miteinander gesetzt hatten. Bis schließlich nichts mehr blieb als Bitterkeit und Enttäuschung. Wir trennten uns einvernehmlich, wollten irgendwann Freunde sein.
Das beschlossen wir bei einem letzten Spaziergang. Er wirbelte beim Gehen die Blätter auf, trat fast wütend in die säuberlich aufgeschichteten Haufen aus welkem Laub, brachte alles durcheinander, wie es seine Art war. Wie gern hätte ich ihn in den Arm genommen, ihn besänftigt und mich von ihm halten lassen. Doch mein Stolz ließ das nicht zu, ich konnte nicht bitten, wollte mich nicht wehrlos machen. Stattdessen verbarg ich mich hinter meiner kühlen, unnahbaren Maske, zuckte die Schultern. „Ja dann, mach’s gut.“ Ließ ihn einfach stehen, fühlte mich innerlich ganz starr und kalt.


Das Badewasser war kalt geworden, ich beeilte mich, aus der Wanne zu kommen. In dieser Nacht schlief ich so gut wie gar nicht. Die Gedanken fuhren in meinem Kopf Karussell. Was wäre wohl aus uns geworden, wenn wir uns damals nicht getrennt hätten? Vielleicht hätte es funktioniert und wir würden jetzt zusammen den Herbst unseres Lebens meistern, vielleicht sogar genießen?

 

„Oh nein, ich schaffe mir nie wieder einen Dackel an. Jetzt komm schon her, du verflixte…“, das so beschimpfte Dackeltier dachte nicht im Traum daran auf mich zu hören. Es wühlte sich mit Begeisterung immer weiter in den riesigen Laubhaufen, der den Wiesenrand zierte.
Heute schien die Sonne und ich hatte beschlossen, einen ausgedehnten Spaziergang zu machen, der uns an besagter Wiese vorbei führte. Das zusammengekehrte Laub versetzte den Dackel in Ekstase. Er schien es zu seiner Aufgabe gemacht zu haben, die Blätter überall zu verteilen.
Plötzlich preschte ein schwarzer Schatten an mir vorbei und verschwand ebenfalls im Laub. Verblüfft schaute ich mich um. Tatsächlich, dem Schatten kann das dazugehörige Herrchen hinterher gehechtet.
„Verdammt, nie wieder ein Labrador“, japste es und wandte sich verlegen grinsend mir zu. „Tut mir Leid“, begann der Mann, um gleich wieder zu verstummen.
Auch mir verschlug es erst einmal die Sprache, denn ER stand vor mir. Älter, kleiner als ich ihn in Erinnerung hatte, aber eindeutig er. Ich schüttelte kurz den Kopf, doch er stand immer noch neben mir und musterte mich ungläubig.
„Du bist es, nicht wahr“, begann er zögernd. „Ich habe in letzter Zeit viel an dich gedacht. Unglaublich, nach so vielen Jahren. „Was machst du? Bist du …“

„Geschieden“, komplettierte ich seinen Satz atemlos. „Und du? Bis du …“

„Auch geschieden und zurück in meinen Heimatort gezogen. Ich war lange Jahre im Ausland und versuche gerade wieder Fuß zu fassen.“ Das jungenhafte Grinsen ließ meine Knie weich werden.
Ich räusperte mich. „Das ist ein unglaublicher Zufall, ich hätte nie gedacht, dass wir uns jemals wieder treffen. Was hältst du von einem Kaffee, falls wir unsere Hunde in diesem Leben noch mal aus dem Laubhaufen herauskriegen.“

 

Inzwischen ist viel geschehen. Wieder ist Herbst, aber in diesem Jahr macht mich das nicht traurig. Ich habe gelernt, dass auch diese Jahreszeit ihre schönen Seiten hat. Denn ich bin nicht mehr allein. Doch das hat seine Zeit gedauert. Ich habe meinen Stolz hinuntergeschluckt und mich wehrlos gemacht, mich ihm anvertraut, wohl wissend, dass er mich auffängt. So wie auch ich für ihn da bin. Vielleicht hat uns der Herbst unseres Lebens milder gemacht, die Kanten und Ecken sind abgeschliffen, wir wissen zu schätzen, was wir so großzügig geschenkt bekommen. Haben gelernt, was wichtig ist.

Und ich weiß jetzt, dass es funktioniert, dass wir den Herbst unseres Lebens nicht nur gemeinsam meistern, sondern auch miteinander genießen können.





„Wie sehr liebst du mich?“, frage ich.

„Sehr“, sagst du.

„Wie sehr?“

„Na eben riesig sehr.“

„So sehr wie einmal um den Äquator?“

„Mindestens.“

„Aber was ist, wenn du einmal rund bist?“

Du lächelst. „Dann nehme ich dich bei der Hand

und wir fliegen zusammen zu den Sternen,

in die Unendlichkeit.“



 

 

Der schönste Platz der Welt

 

„Suche einen netten Mann zum Liebhaben und Kuscheln, Pferde stehlen und Äppel klauen, Abknuddeln und Blödsinn machen und für vieles mehr!"

Diese Zeilen heftete ich aus Jux und nach ein paar Gläsern Rotwein an eine Chat-Pinnwand.
Die Angebote auf diesen Text hin waren sagenhaft. Ich gab es nach einiger Zeit auf, mich überhaupt noch ernsthaft mit den literarischen Ergüssen der Herren zu befassen.
Irgendwann trudelte eine richtig nette Mail ein, die ich nicht gleich im Papierkorb entsorgte. Was dieser Mann schrieb, war lieb, humorvoll und völlig locker.
„Ich habe für mein Alter noch erstaunlich viele Haare!“
Ups; ein Mann mit Haar! Unglaublich! Also antwortete ich genau so locker, nahm alles aber nicht so genau.
Wie alt bin ich … sagen wir mal 38 - ich war damals 45 Jahre jung. Wie groß bin ich … sagen wir mal 168 cm - ich bin 163 cm GROß. Alles andere war in Ordnung, das konnte ich so lassen.

Fotos wurden hin und her geschickt. Ich stellte fest, dass er richtig gut aussah und wirklich volles Haupthaar hatte.
„Er ist 178 cm groß. Gut, dass ich mich größer gemacht habe“, dachte ich. Er war 46 Jahre alt und somit nur ein Jahr älter als ich. Ein Glück, das ich mich jünger gemacht hatte ... Frau ist zuweilen recht töricht.

Mit jeder Mail kamen wir uns ein Stück weit näher und irgendwann ging es einfach nicht anders; wir mussten uns sehen. Wo treffen wir uns? In irgendeinem verstaubten Café, wohlmöglich mit einer Rose als Erkennungszeichen? Hilfe, das geht gar nicht! Vor dem Bahnhof, das ist ja noch ätzender! So beschlossen wir nach einigem hin und her, uns vor dem Cinemaxx Kino zu treffen.

Am Tag X war ich mehr als nervös, parkte mein Auto bestimmt 3 km weit weg, obwohl das Kino ein eigenes Parkhaus hat.
„Na ja“, dachte ich mir, „vielleicht wirst du vom Laufen ruhiger!“
Weit gefehlt, denn bei jedem Schritt, der mich dem Treffpunkt näher brachte, stieg die Panik.
„Was mache ich bloß, wenn da ein fetter, glatzköpfiger, alter Mann steht, der mir das Konterfei seines jüngeren Bruders untergejubelt hat?“
Mit diesen und ähnlichen Gedanken schlich ich um die Ecke, musste nur noch einen Zebrastreifen überqueren, stand endlich vor dem Kino.
Ich schluckte trocken … und glaubte meinen Augen nicht zu trauen, denn da stand mein Traumprinz.
„Boh, das ist er“, dachte ich und fiel ihm um den Hals, teils aus Erleichterung, teils, weil das einfach so gehörte. Alles stimmte. Das war der Mann auf den ich mich gefreut und auf den ich gehofft hatte. Er kam mir so vertraut vor, als ob wir uns schon lange kennen würden. Mein Herz bubberte wie verrückt, mir wurde ganz heiß.
Ich hätte schwören können, dass die gute alte Erde für einen Wimpernschlag lang angehalten hat, extra für uns.
Vielleicht ist der Ort nicht besonders romantisch gewesen, aber für mich war´s der schönste Platz der Welt.
Nebenbei bemerkt: Eric hat mich am Zebrastreifen stehen sehen und gedacht: „Das kann sie nicht sein, so viel Glück hast du nicht!“  Da sieht man‘s, es passte.
Beim Umarmen ist uns dann aufgefallen, dass Eric fünf Zentimeter kleiner ist, als er es mir geschrieben hatte.

 … und die paar Jährchen, die ich geschummelt hatte, die haben wir dann auch aus der Welt geschafft …

… aber das ist eine andere Geschichte …



...da begann mein Herz zu wispern

 

Als ich gestern Nacht

die Dunkelheit atmete

und die Stille erlauschte,

da begann mein Herz zu wispern

und zu flüstern.

Es erzählte von dir:

Von deinen  Augen

wie sie lächeln

und es zum Strahlen bringen.

Von deinen Händen,

die es wärmen

und in Liebe hüllen.

Von Deinen Lippen,

die es

mit Küssen überschütten.

Da konnte ich mein Herz nicht mehr festhalten.

Es erhob sich

und schwebte sanft zu Dir




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